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| Geschichte der Institution |
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Das Frauen Nottelefon Winterthur ist ein
feministischer Betrieb, der sich im Sinne einer Krisenintervention
Die Vision des Frauen Nottelefon
Winterthur ist ein Leben frei von Gewalt. Eine Voraussetzung dafür ist die
Diese gemeinsame
Vision bestimmt das Handeln aller beim Frauen Nottelefon Winterthur engagierten
Frauen.
Der Betrieb des
Frauen Nottelefon Winterthur ist geprägt von einer Atmosphäre der Offenheit, des
Vertrauens und |
Im Team arbeiten Frauen aus
unterschiedlichen beruflichen Fachrichtungen, wie Sozialarbeit, Pädagogik und
Psychologie.
Diese interdisziplinäre Zusammensetzung ist wichtig, da sie in der Arbeit
verschiedene Perspektiven ermöglicht
und so das Spektrum möglicher Hilfestellungen für betroffene Frauen erweitert.
Die Beratungsarbeit mit den Klientinnen wird von jeder Teamfrau nach
denselben Grundsätzen verrichtet,
die in einem Beratungskonzept
festgehalten
sind.
Ziele back
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Als wichtigstes übergeordnetes Ziel wird die gesellschaftliche Gleichstellung von Mann und Frau und eine gerechte Machtverteilung zwischen den Geschlechtern angesehen. Das Anstreben dieser übergeordneten Zielsetzung stellt die wirkungsvollste Prävention gegen jede Form von Gewalt dar.
Mittels Öffentlichkeitsarbeit wird Gewalt gegen Frauen und Mädchen und ihre Folgen für die Betroffenen thematisiert und enttabuisiert. Ein besonderes Anliegen ist es, die mit sexueller Gewalt gekoppelten Mythen und Vorstellungen aufzudecken. Es wird für die Verbesserung des rechtlichen Schutzes sowie für eine bessere Anerkennung der gesellschaftlichen Stellung von betroffenen Frauen eingetreten.
Für betroffene Frauen stellt das Frauen Nottelefon eine Beratungsstelle zur Verfügung. Im Schutze der Anonymität ist das Frauen Nottelefon eine Anlaufstelle, wo sich Frauen aussprechen können, ohne dass zwangsläufig weitere Schritte eingeleitet werden.
ZielgruppeDas Beratungsangebot richtet sich an Frauen und weibliche Jugendliche ab 14 Jahren, die von sexueller, psychischerund / oder physischer Gewalt betroffen oder bedroht sind. Jüngere Frauen werden an eine spezifische Beratungsstelleweitervermittelt. Anspruch auf Beratung haben zudem Angehörige sowie nahe Bezugspersonen betroffener Frauen.Frauen und weibliche Jugendliche können sich mit folgenden Problemen und Fragestellungen an das Frauen Nottelefon wenden:
– alle Formen von häuslicher Gewalt – Gewalt in Abhängigkeitsbeziehungen – körperliche und sexuelle Übergriffe im öffentlichen Raum – sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – sexuelle Ausbeutung in der Kindheit
Personen, die mit betroffenen Frauen arbeiten, wie zum Beispiel ÄrztInnen, LehrerInnen, Sozialarbeiterlnnen etc., erhalten Beratung und Information im Umgang mit betroffenen Frauen. |
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Mittels regelmässiger Öffentlichkeitsarbeit wird die Beratungsstelle Frauen Nottelefon und deren Angebot in der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Zudem werden die verschiedenen Formen von Gewalt thematisiert und über Folgen und Handlungsmöglichkeiten informiert.
Auf Anfrage gestalten die Teamfrauen Unterrichtseinheiten für Schulkassen und unterrichten an Weiterbildungskursen zu Themen wie sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, Gewalt in Ehe und Partnerschaft usw.
Ein weiterer Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ist die Vernetzung mit Beratungs-, und Interventionsstellen sowie Fachpersonen wie ÄrtzInnen, PsychiaterInnen, JuristInnen usw.
Das Frauen Nottelefon organisiert mehrmals jährlich Wen-Do-Kurse. Wen Do ist eine speziell von Frauen für Frauen und Mädchen entwickelte Form der körperlichen und geistigen Selbstverteidigung. |
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Als anerkannte Opferhilfeberatungsstelle wird das Frauen Nottelefon zu einem grossen Teil über einen Leistungsvertrag des Kantons Zürich finanziert. Ebenso leistet die Stadt Winterthur als Standort der Beratungsstelle einen Beitrag. Die Beratungsstelle ist aber auf Spenden angewiesen und bemüht sich regelmässig um Spenden von Kirchgemeinden, privaten Organisationen, Gemeinden und Privatpersonen.
Die Trägerschaft, der Verein Frauen Nottelefon Winterthur, finanziert sich mit Mitgliederbeiträgen. |
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Ende der siebziger Jahre thematisierte die Frauenbewegung, in der das Frauen Nottelefon gründet, die Gewalt an Frauen. Durch engagierte politische Arbeit verschiedener Frauenorganisationen nahm die Öffentlichkeit zunehmend Kenntnis vom Ausmass und den verschiedenen Formen der Gewalt gegen Frauen. In den achtziger Jahren setzten Frauenorganisationen und Frauengruppen vielerorts ihre Projekte wie Frauenhäuser, Nottelefone und Beratungsstellen um, damit den betroffenen Frauen die nötige Unterstützung geboten werden konnte. Mitarbeiterinnen aus dem Umfeld des Frauenhauses Winterthur stellten fest, dass für von Vergewaltigung betroffene Frauen im Raum Winterthur ein adäquates Beratungsangebot fehlte. In der Folge wurde 1989 der Verein «Nottelefon für vergewaltigte Frauen Winterthur» gegründet. Nach einer Phase der Konzeptentwicklung, der Finanzmittelbeschaffung und der Raumsuche konnte ab April 1990 eine geringe Öffnungszeit der Beratungsstelle gewährleistet werden.
1993 wurde das Opferhilfegesetz eingeführt, welches ermöglicht, dass alle Opfer von Gewalt im Rahmen der
Strafverfahren eine verbesserte Rechtsstellung
erhalten und Unterstützung bekommen können. Um der
Die Trägerschaft der Beratungsstelle ist nach wie vor ein privater Verein. |